Drei Tage, 35 Vorträge und über 20 Stunden fachlicher Austausch – vom 28. bis 30. September fanden die Open-Access-Tage 2026 an der Johannes Kepler Universität in Linz statt. Unter dem Motto „Wandel mit Verantwortung gestalten“ widmete sich die Konferenz aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven des offenen wissenschaftlichen Publizierens. Auch die Universitätsbibliothek Bielefeld war mit mehreren Vorträgen vertreten und brachte ihre Expertise in die Diskussionen ein.
Die Beiträge der Universitätsbibliothek Bielefeld behandelten unter anderem den Schutz offener Repositorien vor automatisierten Zugriffen durch KI-Bots sowie Chancen und Herausforderungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz im wissenschaftlichen Publizieren. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt lag auf Open-Access-Publikationskosten. Vorgestellt wurden aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Projekten und für verschiedene Tools, wie z. B. openCost, OpenAPC und oa.finder.
In Kooperation mit Kolleginnen aus der Max Weber Stiftung und dem „Directory of Open Access Journals“ (DOAJ) wurde zudem ein interaktiver Workshop durchgeführt, der Definitionen, Standards und Initiativen rund um (Diamond) Open Access vermittelte und auf die Anforderungen von Zeitschriften für die Aufnahme in das DOAJ und die künftige SeDOA-Registry für Diamond-Open-Access-Zeitschriften fokussierte.
Der Veranstaltungsort und das Datum der nächsten Open-Access-Tage, bei denen die Universität Bielefeld seit 2009 ununterbrochen vertreten ist, werden in Kürze bekannt gegeben.



