Bielefelder Poet in Residence 2024: Stefanie Höfler

Am 29. Oktober 2024 um 19:00 Uhr liest Stefanie Höfler – diesjährige Bielefelder Poet in Residence – im ZiF (Plenarsaal Methoden 1) aus ihrem Roman Feuerwanzen lügen nicht (2022). Der Eintritt ist frei.

Außerdem findet am 30. Oktober 2024 um 9:00 Uhr für die 3. und 4. Klasse und um 11:15 Uhr für die 5. und 6. Klasse eine Lesung und Diskussion mit Schulklassen in der Stadtbibliothek (Saal SO2, Neumarkt 1) statt. Gelesen wird für die Klassen 3 und 4 aus dem Buch Helsin Apelsin und der Spinner (2020) und für die Klassen 5 und 6 aus dem Buch Mein Sommer mit Mucks (2015).

© Christina Neidenbach

Stefanie Höfler, geboren 1978 in Leonberg bei Stuttgart, studierte Germanistik, Anglistik und Skandinavistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der University of Dundee in Schottland. Als Autorin, Lehrerin und Theaterpädagogin lebt sie mit ihrer Familie nahe Freudenstadt im Schwarzwald.

Ihr Werk umfasst Romane und illustrierte Geschichten für Kinder und Jugendliche. Im Zentrum ihrer Bücher stehen meist ernsthafte Themen, nie aber ohne darin die lichten, heiteren Momente aufzuspüren. Mobbing, häusliche Gewalt, Verlust oder Armut kommen zur Sprache, poetisch verknüpft mit Motiven wie Freundschaft, Verliebtsein und Erwachsenwerden. Erfrischend ist ihr Blick für die kleinen, schillernden Details in den Lebenswelten ihrer jungen Protagonist*innen.
Stefanie Höflers Bücher wurden vielfach ausgezeichnet und inzwischen fünfmal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, zuletzt ihr Jugendroman Feuerwanzen lügen nicht (2022). Sie erhielt u.a. den Leipziger Lesekompass für Mein Sommer mit Mucks (2015) und Waldtage! (2020), den Luchs des Jahres für Tanz der Tiefseequalle (2017) und das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium für Der große schwarze Vogel (2018).

Die Lesungen finden in Kooperation mit dem ZiF und der Stadtbibliothek Bielefeld statt. Sie werden unterstützt vom Förderverein der Stadtbibliothek Bielefeld und dem Kulturamt der Stadt Bielefeld.

Bielefelder Poet in Residence ist eine Veranstaltung des Fachs Germanistik der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft in der Universität Bielefeld, zu der einmal jährlich im Herbst ein(e) Autor*in aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur im Rahmen des gleichnamigen Seminars eingeladen wird. Während des mehrtägigen Gastaufenthalts an der Universität analysieren und diskutieren die Studierenden die Werke des Poet. Sie erfahren etwas von ihrem/ seinem Schreiballtag – von Inspirationen, Themenfindung, Übersetzungsproblemen, Vermarktungsstrategien etc. Zum Veranstaltungsformat gehören außerdem öffentliche Lesungen.

Lernort.plus! am 18. Juni ab 14 Uhr geschlossen

Wegen der Lesung von Manfred Lütz stehen die Arbeitsplätze und der Lernort.plus! im Bauteil U0 am 18. Juni (Dienstag) von 14 bis voraussichtlich 22 Uhr nicht zur Verfügung. Wir bitten Sie, in dieser Zeit auf die Lesesäle und Arbeitsorte anderer Fachbibliotheken auszuweichen.

Alle Buch- und Medienbestände im Bauteil U0 sind von der Veranstaltung nicht betroffen und stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Der Sonderlesesaal und die Servicetheke des Bibliotheksdienstleistungszentrums in U0 sind ebenfalls regulär geöffnet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Manfred Lütz liest am 18. Juni im Lernort.plus!

Am 18. Juni (Dienstag) um 18 Uhr lädt das Prorektorat für Wissenschaft und Gesellschaft zur Lesung mit Manfred Lütz ein. Die Autorenbegegnung mit dem Bestsellerautor findet im Lernort.plus! in U0 (Eingang über U1) statt. Im Mittelpunkt der Lesung steht der Titel Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden (2016) – ein beeindruckender Erlebnisbericht von Jehuda Bacon, einem der letzten Auschwitz-Überlebenden. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

Foto von Manfred Lütz
© Manfred Lütz

Dr. Manfred Lütz ist ein renommierter Psychiater, Psychotherapeut und Theologe, der sich auch als Schriftsteller einen Namen gemacht hat und als Vortragsredner sowie Kabarettist auftritt. Im Laufe seiner langjährigen Arbeit als Facharzt rief Manfred Lütz eine Reihe fachlicher und sozialer Initiativen ins Leben, darunter die integrative Jugendgruppe „Brücke-Krücke“ für behinderte und nichtbehinderte Jugendliche in Bonn, das Alexianer-Therapie-Forum und den Kongress im Vatikan zum Thema Missbrauch von Kindern durch Geistliche. Ebenfalls anerkannt ist Manfred Lütz als Buchautor. Aus seiner Feder stammen 11 Spiegelbestseller, darunter Der Sinn des Lebens (2024), Neue Irre! Wir behandeln die Falschen (2009) und Gott – Eine kleine Geschichte des Größten (2007), wofür er mit dem internationalen Corine-Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Am 18. Juni liest Manfred Lütz in der Bibliothek aus einem Buch, das ebenfalls Bestsellerstatus erreichte. Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden: Leben nach Auschwitz (2016) ist ein fesselndes Vermächtnis von Jehuda Bacon, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz. Seine Erlebnisse im KZ schilderte Jehuda Bacon ausführlich im Gespräch mit Manfred Lütz, der sie einfühlsam dokumentierte.

Dieser und weitere Titel von Manfred Lütz sind in der Bibliothek erhältlich.

Für die Teilnahme an der Autorenbegegnung mit Manfred Lütz am 18. Juni ist aufgrund der begrenzten Anzahl an Sitzplätzen im Bibliotheksbereich in U0 eine Anmeldung erforderlich. Diese ist sowohl für Uni-Angehörige als auch für externe Gäste kostenlos möglich.

[Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Die Anmeldelinks sind nicht mehr aktiv.]

Schließung von Lernort.plus! am 14., 16. und 17. November

Aufgrund der Lesung von Ronya Othmann am 14. November sowie der Veranstaltung „Bielefelder Poet in Residence“ am 16. und 17. November ist der Lernort.plus! zu den folgenden Uhrzeiten geschlossen:

  • 14. November (Dienstag): von 16:30 bis 21 Uhr
  • 16. November (Donnerstag): ab 14 Uhr durchgehend
  • 17. November (Freitag): von 8 bis 15:00 Uhr

Der Zugang zu den PC-Arbeitsplätzen im Bauteil U0 ist in den genannten Zeiten ebenfalls nicht möglich. Bitte weichen Sie auf die Diskussionsräume und Lernorte in anderen Fachbibliotheken aus. Eine Übersicht über die in der Bibliothek vorhandenen Lernorte, PC-Arbeitsplätze und Leseecken finden Sie auf der folgenden Seite.

Alle anderen Dienstleistungen – wie z. B. die Einsicht der Literatur im Sonderlesesaal, die Nutzung des Mikroformenscanners, bibliothekarische Auskünfte sowie die Ausstellung neuer UniCards – bleiben unbeeinträchtigt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ronya Othmanns Lesung im Lernort.plus! am 14.11.

Am 14. November (Dienstag) ist Ronya Othmann zu Gast in der Uni-Bibliothek. Das Treffen mit der Autorin und Journalistin findet im Lernort.plus! im Bauteil U0 statt, der über den Eingang U1 zu erreichen ist. Die Veranstaltung beginnt um 19:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Ronya Othmann ist eine vielseitige Schriftstellerin, die in den Genres Lyrik, Prosa, Essay und Journalismus aktiv ist. In ihren Werken behandelt sie Themen rund um deutsche Außenpolitik, die Queer-Community, Gewalt und Diskriminierung. Ihre neuesten Veröffentlichungen umfassen den mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichneten Debütroman „Die Sommer“ (2020) und den Gedichtband „die verbrechen“ (2021), für den sie den Orphil-Debütpreis und den Düsseldorfer PoesieDebütPreis erhielt. Die beiden Titel sind in der Universitätsbibliothek Bielefeld erhältlich.

Initiiert und betreut wird die Veranstaltung von dem Studienfach Germanistik an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.

Links:

Bielefelder Poet in Residence 2023: Susan Kreller liest am 16.11. im Lernort.plus!

Am 16. November 2023 um 19:00 Uhr liest Susan Kreller – der diesjährige „Bielefelder Poet in Residence“ – im Lernort.plus! (Bauteil U0 des Uni-Hauptgebäudes / Zugang über U1) aus ihren Romanen „Salzruh“ (2023) und „Hannas Regen“ (2022). Der Eintritt ist frei.

Außerdem findet am 17. November 2023 um 9:00 und 11:15 Uhr – ebenfalls im Lernort.plus! – eine Lesung und Diskussion mit Schulklassen statt. Gelesen wird für Klasse 6/7 aus dem Buch Hannas „Regen“ (2022) und für Klasse 8–10 aus dem Buch „Schneeriese“ (2014).

Foto von Susan Kreller
© fLy Ralf Menzel

Susan Kreller, geboren 1977 in Plauen, studierte Germanistik und Anglistik in Leipzig und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik im 20. Jahrhundert. Bis 2020 wohnte sie in Bielefeld und schrieb den mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Roman „Schneeriese“ (2014) in der hiesigen Universitätsbibliothek. Aktuell lebt und arbeitet sie als Autorin in Berlin.

Ihr literarisches Werk umfasst Romane, Geschichten und Gedichte für junge und erwachsene Leser*innen. Die Jugendbücher kreisen um Motive wie Identitätssuche, Freundschaft, erste Liebe oder Anderssein, berühren aber auch schwierige Themen wie häusliche Gewalt, Krankheit und Tod. Bunt und skurril sind die Kindergeschichten, etwa jene um das haifischblaue Monster Schlinkepütz. Eine bildhafte, virtuose Sprache, facettenreiche Charaktere und eine feine Empathie für all jene Figuren, deren Leben nicht immer geradlinig verläuft, zeichnen ihre Texte aus.

Neben dem Deutschen Jugendliteraturpreis, für den sie drei weitere Male nominiert wurde, erhielt Susan Kreller u. a. den Luchs des Monats, den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis und den Friedrich-Gerstäcker-Preis für „Elektrische Fische“ (2019) sowie den Hansjörg-Martin-Preis, die Silberne Feder und das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium für ihr Romandebüt „Elefanten sieht man nicht“ (2012).

Die Lesungen finden in Kooperation mit dem Zentrum für Ästhetik und der Universitätsbibliothek Bielefeld statt. Sie werden unterstützt vom Förderverein der Stadtbibliothek Bielefeld und dem Kulturamt der Stadt Bielefeld.

„Bielefelder Poet in Residence“ ist eine Veranstaltung des Fachs Germanistik der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld, zu der einmal jährlich im Herbst ein(e) Autor*in aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur im Rahmen des gleichnamigen Seminars eingeladen wird. Während des viertägigen Gastaufenthalts an der Universität analysieren und diskutieren die Studierenden die Werke des Poet. Sie erfahren etwas von ihrem/seinem Schreiballtag – von Inspirationen, Themenfindung, Übersetzungsproblemen, Vermarktungsstrategien etc. Zum Veranstaltungsformat gehören immer auch eine öffentliche Lesung sowie Lesungen für Schulklassen aller Schulformen.

Plagiate in der Wissenschaft – Vortrag von Dr. Jochen Zenthöfer am 25. Oktober

Der Vortrag von Dr. Jochen Zenthöfer, der aufgrund eines Bahnstreiks im vergangenen Mai ausfallen musste, wird jetzt nachgeholt. Das Treffen mit dem Autor des Buches „Plagiate in der Wissenschaft: Wie »VroniPlag Wiki« Betrug in Doktorarbeiten aufdeckt“ findet am 25. Oktober statt. Initiiert und betreut wird die Veranstaltung vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Steuerrecht unter der Leitung von Prof. Dr. Simon Kempny.

Das Cover des Buches "Plagiate in der Wissenschaft" von Dr. Jochen Zenthöfer
Quelle: transcript Verlag

In seinem journalistischen Erfahrungsbericht stellt Dr. Jochen Zenthöfer eine Reihe von Aspekten und Sonderfällen rund um den geistigen Diebstahl in der Wissenschaft vor. Dabei geht er insbesondere auf die Initiative zur Aufdeckung und Dokumentation wissenschaftlicher Plagiate „VroniPlag Wiki“ ein und analysiert auch die Perspektiven von Plagiatserkennungstools.

Der Vortragsabend mit Dr. Jochen Zenthöfer findet am 25. Oktober (Mittwoch) im Raum X-E0-001 im Gebäude X statt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Buch „Plagiate in der Wissenschaft: Wie »VroniPlag Wiki« Betrug in Doktorarbeiten aufdeckt“ ist sowohl als E-Book als auch in gedruckter Form in der Universitätsbibliothek erhältlich.