Wie finde ich eigentlich …? – Folge 1: Bücher in der Universitätsbibliothek zu einem Stichwort oder Schlagwort

Dazu ist der Katalog.plus! bestens geeignet.

Geben Sie Ihren Suchbegriff in das Feld “Freitext” ein und lassen Sie das Ende des Wortes durch ein Sternchen offen.
Beispiel: medienpädagog* für Medienpädagogik / medienpädagogisch.

Stichwörter sind aussagekräftige Wörter aus den Titeln oder den Untertiteln der Bücher.

Stichwörter sind aussagekräftige Wörter aus den Titeln oder Untertiteln der Bücher.

Es werden immer nur die “bibliographischen Angaben” der Bücher abgesucht. Dazu zählen der Titel, der Untertitel und die Schlagwörter, aber nicht die kompletten Buchinhalte.

Versuchen Sie es deshalb auch einmal mit alternativen Suchbegriffen. Geben Sie z.B. an Stelle von medienpädagog* die Begriffe medienerzieh* (für Medienerziehung / Medienerzieher/in) oder medienkompeten* (für Medienkompetenz / medienkompetent) ein. Sie werden immer unterschiedliche Suchergebnisse erhalten.

Je mehr Suchbegriffe Sie eingeben, desto kleiner wird Ihr Suchergebnis! Denn es werden immer nur diejenigen Bücher gefunden, in deren Titel, Untertitel oder Schlagwörtern alle eingegebenen Begriffe gemeinsam vorkommen. Die einzelnen Buchkapitel werden nicht mit abgesucht. Beispiel:
medienpädagog* grundsch* für Medienpädagogik in der Grundschule / Medienpädagogik für Grundschüler.

Schlagwörter werden von Bibliotheken vergeben, um den Inhalt einer Publikation knapp und präzise zu beschreiben. Die Schlagwörter müssen nicht im Titel des Buches enthalten sein.

Schlagwörter werden von Bibliotheken vergeben, um den Inhalt einer Publikation knapp und präzise zu beschreiben. Im Gegensatz zum Stichwort müssen die Schlagwörter nicht im Titel des Buches enthalten sein.

In der Ergebnisanzeige unter dem Reiter “Bibliothekskatalog” erhalten Sie eine Auflistung der Bücher, Zeitschriften, E-Books und E-Journals, die in der Universitätsbibliothek vorhanden sind. Artikel aus Zeitschriften und Einzelbeiträge aus Büchern sind an dieser Stelle nicht verzeichnet.

Die Ergebnisliste ist standardmäßig nach “Relevanz” sortiert. Wenn Sie möchten, dass die Liste mit den neuesten Büchern beginnt, stellen Sie die Sortierung im Auswahlkasten Sortierung am rechten Bildschirmrand von “Relevanz” auf “Erscheinungsjahr” um.

Artikel aus Zeitschriften und Einzelbeiträge aus Büchern finden Sie in der Ergebnisanzeige “Artikel und mehr“, wissenschaftliche Web-Dokumente in der Ergebnisanzeige “Web-Dokumente (BASE)“. Diese beiden Dienste stelle ich Ihnen in einer der nächsten Folgen von “Wie finde ich eigentlich …?” vor.

Ausführliche Hilfetexte zum Katalog.plus! finden Sie in der Navigationsleiste über der Suchmaske mit dem Link Hilfe.

Informationszentrum, Lernort.plus! und Sonderlesesaal am 1. Juli 2015 von 12.00 – 15.30 Uhr geschlossen

Wegen einer internen Veranstaltung ist der Bibliotheksbereich U0 im Universitätshauptgebäude (Informationszentrum, Lernort.plus! und Sonderlesesaal) am Mittwoch, 1. Juli 2015, von 12.00 – 15.30 Uhr geschlossen.

Bitte weichen Sie in dieser Zeit auf andere Bibliotheksbereiche aus. Ab 15.30 Uhr sind wir gerne wieder für Sie da.

Bei Passwortfragen können Sie sich gerne an die Zentrale Leihstelle wenden: Universitätshauptgebäude, Bauteil U1.

Die bibliothekarische Auskunft im Bauteil D1 des Universitätshauptgebäudes ist von 11.00 – 18.00 Uhr durchgehend besetzt.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Ausfall u.a. von Metasuche und Fernleihe am 30.6. von 7:45 – 10:15 Uhr

Auf Grund von Wartungsarbeiten im Hochschulbibliothekszentrum (HBZ) in Köln fallen am 30.06.2015 von 7:45 bis (voraussichtlich) 10:15 Uhr folgende Dienste aus:

  • Metasuche
  • Fernleihe
  • Zugriff auf Fachdatenbanken (DBIS) und Elektronische Zeitschriften (EZB) über den Bereich “Fachinformation”. Verwenden Sie den Alternativ-Zugang über http://ub.unibi.de/dbis und http://ub.unibi.de/ezb
  • Abruf von Nachweisen, die im Katalog.plus! im Bereich “Artikel und mehr” über den Link “Zugang prüfen” bereitgestellt werden

Der Zugriff auf E-Books, Datenbanken und Elektronischen Zeitschriften aus dem Bibliothekskatalog oder von anderen Stellen im Web-Angebot heraus ist vom Ausfall nicht beeinträchtigt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Campus-Festival am 25. Juni: Öffnungszeiten der Bibliothek

Am 25. Juni 2015 findet auf dem Areal zwischen dem Universitätshauptgebäude (UHG) und dem Gebäude X das erste Campus-Festival Bielefeld mit Live-Musik, Open Air Hörsaal-Slam und Party statt.

Während des Campus-Festivals gelten für die Bibliothek die folgenden Öffnungszeiten:

Die Eingänge zum Gebäude X werden ab 14.00 Uhr geschlossen. Die Fachbibliotheken im Gebäude X schließen daher um 14.00 Uhr. Damit stehen alle Services vor Ort (Ausleihe, Abholung vorgemerkter Medien, Nutzung von Semester- und Tischapparaten) nur bis 14.00 Uhr zur Verfügung.

Im UHG werden die Eingänge auf der Nordschiene mit Ausnahme des Interimseingangs zwischen den Zähnen C und D ebenfalls ab 14.00 Uhr geschlossen. Alle anderen Zugänge des Hauptgebäudes bleiben offen.
Die Bibliothek im UHG bleibt auch nach 14.00 Uhr geöffnet. Für die Fachbibliotheken im UHG, das Informationszentrum und die Zentrale Leihstelle gelten die üblichen Öffnungszeiten.
Bitte beachten Sie jedoch, dass mit dem Beginn des Festivals insbesondere in den Fachbibliotheken auf der Nordschiene mit Störungen durch die Musik zu rechnen ist.

Leseempfehlungen für die Lesenacht 2015 gesucht

Im Herbst wird es wieder abwechslungsreich und spannend, wenn Lehrende, Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Bielefeld in der traditionellen Lesenacht einem großen Kreis von Leseinteressierten ausgewählte Passagen aus ihren „Lieblingsbüchern“ vorstellen.

Die nächste Lesenacht in der Universitätsbibliothek Bielefeld findet am 19.11.2015 von 19:00 bis 22:00 statt.

LeseempfehlungenGestalten Sie die Lesenacht 2015 aktiv mit, indem Sie am 19. November Ausschnitte aus einem von Ihnen vorgeschlagenen Buch in einer etwa 30-minütigen Lesung selbst vorlesen!

Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt! Fachwissenschaftliches und Unterhaltsames, Kritisches und Amüsantes, Spannendes und Nachdenkliches, Biografien, Krimis, Sachbücher und Gedichte: wir freuen uns auf Ihre Leseempfehlungen.

Welches Buch hat Sie so beeindruckt, dass Sie es anderen Leserinnen und Lesern zur Lektüre empfehlen möchten? Welche Bedeutung hat dieses Buch für Sie? Was ist das Spannende daran?

Bitte geben Sie Ihre Leseempfehlung mit einer kurzen Erläuterung bis zum 28.06.2015 in das nachfolgende Eingabeformular ein. Das Lesenacht-Team nimmt dann Kontakt mit Ihnen auf.

Eingabeformular für Ihre Leseempfehlung 2015

Infos/ Kontakt: Universitätsbibliothek, Lesenacht-Team, E-Mail: lesenacht.ub@uni-bielefeld.de

 

 

Bibliothek der Universität Bielefeld mit neuer Leitung

Barbara Knorn führt die Universitätsbibliothek, Dirk Pieper ist ihr ständiger Vertreter

Das Rektorat der Universität Bielefeld hat Barbara Knorn seit dem 1. Juni mit der Leitung der Universitätsbibliothek beauftragt. Dirk Pieper ist als ständiger Vertreter ernannt worden. Mit dieser Entscheidung für ein Direktoriumsmodell hat das Rektorat die Weichen für eine erfolgreiche Fortführung der service- und innovationsorientierten Bibliotheksarbeit an der Universität Bielefeld gestellt.

Barbara Knorn und Dirk Pieper

Barbara Knorn führt die Universitätsbibliothek unterstützt durch ihren ständigen Vertreter Dirk Pieper.

Beide verfügen bereits über langjährige Erfahrungen in Leitungsfunktionen der Universitätsbibliothek. Barbara Knorn war Dezernentin für die Bibliotheksbenutzung in der Universitätsbibliothek Bielefeld und Fachreferentin für Wirtschaftswissenschaften, Geowissenschaften und die Bibliothek des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF). In den letzten zweieinhalb Jahren leitete sie die Universitätsbibliothek bereits kommissarisch. Dirk Pieper war Dezernent für die Medienbearbeitung in der Universitätsbibliothek Bielefeld und Fachreferent für Informationswissenschaften.

So sieht die künftige Aufgabenverteilung aus: Die Leitung der Universitätsbibliothek und damit die Gesamtverantwortung für die bibliothekarischen, personellen und finanziellen Angelegenheiten der Bibliothek übernimmt Barbara Knorn. Dirk Pieper trägt die Verantwortung für die Aufgabenbereiche Innovation und Projekte, Entwicklung, Planung und Koordinierung digitaler Wissensdienste sowie internationale und nationale Vernetzung und ist der ständige Vertreter der Leiterin der Universitätsbibliothek.

Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer freut sich über die Entscheidung: “Die Bibliotheksleitung durch Barbara Knorn, unterstützt durch Dirk Pieper, verbindet idealtypisch Kontinuität und Innovationsfähigkeit. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.”

Die Universitätsbibliothek Bielefeld ist mit über 2 Millionen Büchern und Zeitschriften die zentrale Hochschulbibliothek für die Universität und eine der wichtigsten Universalbibliotheken für die gesamte Region Ostwestfalen-Lippe. 1.400.000 Ausleihen und Verlängerungen pro Jahr und 32.100 Besucherinnen und Besucher pro Woche sind Ansporn und Herausforderung zugleich. Ein stetig wachsendes, von der Bibliothek lizenziertes Angebot elektronischer Zeitschriften und Bücher ergänzt die konventionellen Services, ebenso wie Dienste zur Förderung des Wissenschaftlichen Publizierens oder zum Forschungsdatenmanagement. Insgesamt erreicht die Bibliothek regelmäßig hohe Zufriedenheitswerte und vordere Plätze in Umfragen und Rankings.

27.000 Bände der Edition Corvey als Mikrofichesammlung in der Universitätsbibliothek Bielefeld

Seit Juni 2014 ist das Westwerk der ehemaligen Benediktinerabtei Corvey – heute Schloss Corvey im ostwestfälischen Höxter – Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Der offizielle Welterbetitel lautet: “Das Karolingische Westwerk und die Civitas Corvey”.

Die 822 gegründete Benediktinerabtei im Weserbergland war eines der bedeutendsten karolingischen Klöster und entwickelte sich im frühen Mittelalter zu einem kulturellen und geistigen Zentrum. Im Zuge der Säkularisation kam Corvey 1820 in den Besitz des Landgrafen Victor Amadeus von Hessen-Rothenburg, der hier eine beachtliche Büchersammlung von rund 36.000 Bänden aufbaute: ein außergewöhnlich dichter Bestand an deutscher, englischer und französischer Unterhaltungsliteratur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Bibliothekar des Herzogs von Ratibor in Corvey tätig war, ergänzte die Sammlung um wertvolle Einzelbände, Prachtbände und wissenschaftliche Literatur.

Die Fürstliche Bibliothek Corvey umfasst heute ca. 74.000 Bände. Sie ist eine der größten Privatbibliotheken in Deutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf Romanen, Belletristik, Reisebeschreibungen und Sachliteratur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts und wertvollen Pracht- und Ansichtswerken vor allem aus dem frühen 19. Jahrhundert. Ein Bibliotheksbestand, der für die literaturwissenschaftliche Forschung von besonderem Interesse ist.

Im Rahmen eines vom Land Nordrhein-Westfalen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten Projekts erfolgte von 1985 bis 1999 die Erschließung der Fürstlichen Bibliothek Corvey für die Wissenschaft durch die Universität Paderborn. Unter der Federführung der Universitätsbibliothek Paderborn wurde der Buchbestand katalogisiert und ein Teil der Bücher in Kooperation mit den Verlagen Belser Wissenschaftlicher Dienst (BWD) und Olms mikroverficht.

Etwa 27.000 Bände der Edition Corvey sind als Mikrofichesammlung im Informationszentrum der Universitätsbibliothek Bielefeld vorhanden.

Die Titel sind im Katalog.plus! nachgewiesen und an der Standortangabe FB 45 ZN 141 A erkennbar. Die Mikrofiches sind nicht ausleihbar, ihre Inhalte können aber mit Hilfe von speziellen Scannern kostenlos gescannt und auf einem USB-Stick gespeichert werden. Sie finden das Informationszentrum der Bibliothek im Universitätshauptgebäude, Bauteil U0, Zugang über U1. Die Benutzung der Mikroformen ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr möglich. Bei Fragen sind Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informationszentrums gerne behilflich.

Mit dem bloßen Auge sind die Mikrofiches nicht lesbar, aber an speziellen Scannern im Informationszentrum können Ihre Inhalte gescannt und auf USB-Stick gespeichert werden.

Mit dem bloßen Auge sind die Mikrofiches nicht lesbar, aber an speziellen Scannern im Informationszentrum der Bibliothek können ihre Inhalte gescannt und auf USB-Stick gespeichert werden.

Seit 2006 steht ein Teil der in der Edition Corvey enthaltenen “Schönen Literatur” der Fürstlichen Bibliothek Corvey auch als E-Books zur Verfügung, für die mit Sondermitteln der DFG Nationallizenzen erworben werden konnten:

Bücher über das Kloster und das Schloss Corvey finden Sie im Katalog.plus!

Detaillierte Informationen zum Schloss Corvey finden Sie auch unter http://www.schloss-corvey.de/