Langer Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten: Geschlossene Veranstaltung im Informationszentrum am Donnerstag, 1.3.2018

Hausarbeit in zwölf Stunden statt zwölf WochenAm Donnerstag, 1.3.2018, findet im Lernort.plus! wieder der Lange Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten statt. Zutritt haben an diesem Tag nur angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Anmeldungen sind über das Online-Formular des Teams PeerLearning noch bis Sonntag, den 25.2.2018, um 23:59 Uhr möglich.

Auf die Dienste des Informationszentrums brauchen Sie am 1.3.2018 nicht zu verzichten:

  • Die bibliothekarische Auskunft und der Sonderlesesaal sind von 8 – 18 Uhr geöffnet.
  • Die aktuellen Tages- und Wochenzeitungen finden Sie im Eingangsbereich der Fachbibliothek Rechtswissenschaft.

Scan-Service für Digitale Semesterapparate/Neuerungen durch die Urheberrechtsreform

Die Universitätsbibliothek unterstützt Sie mit dem Scan-Service für Digitale Semesterapparate bei der Herstellung von Digitalisaten für Ihre Lehrveranstaltungen im Rahmen des urheberrechtlich Zulässigen. Zum 1. März 2018 tritt eine Urheberrechtsreform („Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG“) in Kraft. Die Bereitstellung von urheberrechtlich geschützten Werken über E-Learning-Systeme, wie bspw. die BIS Lernräume, ist künftig im neu eingeführten § 60a UrhG geregelt.

Diese Regelung bringt gegenüber dem bisherigen Rechtszustand einige Klarstellungen und Verbesserungen:

  • So dürfen künftig bis zu 15 Prozent eines Buches digitalisiert und über E-Learning-Systeme den Studierenden bereitgestellt werden.
  • Handelt es sich um „vergriffene“ Bücher, also solche, die nicht mehr über den Buchhandel lieferbar sind, dürfen diese sogar vollständig digitalisiert und über E-Learning-Systeme mit Studierenden geteilt werden.

Voraussetzung ist stets, dass dies der Veranschaulichung der Lehre dient und dass der Zugriff auf die Teilnehmer einer Lehrveranstaltung beschränkt ist.

Ebenso dürfen auch weiterhin wissenschaftliche Fachartikel digitalisiert und über E-Learning-Systeme im Rahmen einer Lehrveranstaltung den Studierenden zugänglich gemacht werden. Allerdings entfällt diese Möglichkeit für Artikel aus Publikumszeitschriften wie bspw. Tageszeitungen, da es sich hierbei nicht um Beiträge aus „Fachzeitschriften oder wissenschaftlichen Zeitschriften“ handelt.

Die bisherige Bereichsausnahme für Schulbücher, wonach diese generell nicht in E-Learning-Systemen genutzt werden dürfen, wird auf Schulen beschränkt. Im Rahmen von universitären Lehrveranstaltungen dürfen Schulbücher künftig im Umfang von bis zu 15 Prozent in digitalen Lernplattformen genutzt werden.

Ergebnisse der Studierendenbefragung 2017

255_klein Apr 2017 - Foto_Plakat_Umfrage_2017_1Im Sommersemester 2017 führte die Universitätsbibliothek Bielefeld gemeinsam mit 16 Hochschulbibliotheken in Nordrhein-Westfalen eine Online-Befragung der Studierenden zu den Bibliotheksdienstleistungen durch. Ziel der Befragung war es, neben Informationen zur Zufriedenheit mit bestehenden Dienstleistungen auch differenzierte Erkenntnisse zu Nutzungspräferenzen und erwünschten Services zu gewinnen.

Für die Universitätsbibliothek Bielefeld nahmen rund 1.200 Studierende an der Befragung teil, das sind etwa 5% aller Studierenden. Damit können aus den Ergebnissen belastbare Trends abgeleitet werden.

91% der Antwortenden gaben an, dass sie insgesamt völlig zufrieden oder ziemlich zufrieden mit dem Dienstleistungsangebot der Bibliothek sind. Mit diesem sehr guten Ergebnis schneidet die Universitätsbibliothek Bielefeld landesweit überdurchschnittlich gut ab.

An alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Befragung geht ein herzliches Dankeschön für das ausführliche Feedback, das wir auf diesem Wege erhalten haben.
Ihre Wünsche und Ihr Lob, Ihre Anregungen und Ihre Kritik helfen uns, unsere Services bedarfsgerecht auszurichten und zu verbessern.

Details der Studierendenbefragung 2017

Austausch von Bibliotheksausweisen für externe Nutzerinnen und Nutzer

Sie sind externe Nutzerin oder externer Nutzer und haben als Bibliotheksausweis noch einen Barcodeausweis? Diese Bibliotheksausweise verlieren zum 01.05.2018 ihre Gültigkeit!

Ausleihen, Verlängerungen, Vormerkungen und Fernleihbestellungen sind dann nicht mehr möglich. Die Rückgabe der entliehenen Medien ist weiterhin möglich.

Bitte tauschen Sie bereits jetzt Ihren Barcodeausweis gegen eine Unicard aus und nutzen Sie die Vorteile:

  • Schnellere Ausleihe an den Selbstverbuchern ohne Passwort
  • Nutzung der Unicard als elektronische Geldbörse für bargeldloses Bezahlen
    • der Druck-, Kopier- und Scan-Dienste in der Bibliothek
    • in Cafeterien und Mensa des Studierendenwerks

Für die Unicard ist eine einmalige Gebühr in Höhe von 10,00 EUR zu entrichten.

Der Austausch erfolgt in der Zentralen Leihstelle:

  • Universitätshauptgebäude, 1. Etage, Bibliothekseingang U1
  • Servicezeiten: Mo – Fr von 8 – 18 Uhr.

Telefonische Auskünfte: 0521/106-4036 (Mo – Fr  von 8 – 16 Uhr)

Schriftliche Auskünfte: zl.ub@uni-bielefeld.de

Neue Datenbanken zur Philosophie: PhilPapers und Historisches Wörterbuch der Philosophie Online

Die beiden folgenden Datenbanken zur Philosophie stehen ab sofort innerhalb des Campus-Netzes zur Verfügung:

PhilPapers

PhilPapers ist eine internationale fachbibliografische Datenbank mit über 2,2 Mio. Literaturnachweisen zu allen Teilgebieten der Philosophie und den benachbarten Disziplinen. Verzeichnet werden Beiträge aus über 1000 Fachzeitschriften, Beiträge in Sammelbänden, Monografien, Forschungsberichte, Dissertationen, Preprints, Open-Access-Veröffentlichungen, Rezensionen u. a.

Historisches Wörterbuch der Philosophie Online

Das Historische Wörterbuch der Philosophie basiert – nach seinem lexikographischen Konzept – auf der Geschichte der philosophischen Begriffe. Deren Herkunft und Genese werden dargestellt sowie ihr Bedeutungs- und Funktionswandel im Laufe der Zeit bis heute. Das Gesamtwerk – in seiner Druckausgabe 13 Textbände (erschienen 1971 – 2007) mit insgesamt 17.144 Textspalten und ein Registerband – umfasst ca. 6000 Artikel und Artikelteile zu 3670 philosophischen Begriffen.

Digitalisierungsprojekt „Zeitschriften der Aufklärung“ ist abgeschlossen

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Programms „Kulturelle Überlieferung“ geförderte Projekt der Universitätsbibliothek Bielefeld

„Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum“

wurde mit Beendigung der 3. Projektphase abgeschlossen.
Das Digitalisierungsprojekt zu den Zeitschriften aus der Epoche der Aufklärung kommt damit insgesamt zum Abschluss. Zu den insgesamt 160 Zeitschriften aus den Projektphasen 1 und 2 konnten in der Projektphase 3 weitere 31 Zeitschriften hinzugefügt werden. Insgesamt sind damit die digitalen Images von 191 Zeitschriften mit weit mehr als 100.000 Artikeln online frei zugänglich recherchierbar. Es werden mit nur wenigen Ausnahmen jeweils sämtliche Jahrgänge einer Zeitschrift angeboten.
In der zurückliegenden dritten Projektphase wurden alle Zeitschriften außerdem auf die Digitalisierungsplattform Goobi übertragen, wodurch der Nutzungskomfort deutlich verbessert werden konnte. Die Möglichkeit zum PDF-Download für einzelne Beiträge, Seiten oder Bände ist gegeben. Durch die Umstellung des Gesamtangebots auf eine zeitgemäße Präsentationsplattform wird das über mehrere Jahre gewachsene Angebot für eine komfortablere und nachhaltige Nutzung geöffnet und seine Zukunftsfähigkeit langfristig gesichert.

Digitale Sammlungen der Universitätsbibliothek

Präsentation Zeitschriften der Aufklärung

Präsentation Zeitschriften der Aufklärung

Die verfügbaren Rezensionsjournale und Publikumszeitschriften aus allen Wissensgebieten – von Literatur und schönen Künsten über Philosophie, Theologie, Rechtswissenschaften und Geschichte bis hin zu Ökonomie und Naturwissenschaften – bieten einen Querschnitt durch den reichhaltigen zeitgenössischen Zeitschriftenmarkt und ermöglichen somit einen synoptischen Zugriff auf dieses für die Epoche charakteristische Kommunikationsmedium. Die Auswahl der Zeitschriften beruht im wesentlichen auf ihrer Verzeichnung im „Index deutschsprachiger Zeitschriften 1750 – 1815“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Das Projekt wurde durchgeführt in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und der Georg Olms Verlag AG: Die recherchierbaren bibliographischen Daten der Zeitschriftenbeiträge sind Ergebnis der Erschließungsarbeiten des Unternehmens „Index deutschsprachiger Zeitschriften 1750 – 1815“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, das von 1975 bis 1987 von der Stiftung Volkswagenwerk und der DFG gefördert wurde. Der Olms Verlag stellte seine Mikrofiche-Editionen der Zeitschriften für die Digitalisierung zur Verfügung.

Die Online-Ausgaben der Zeitschriften sind in unserem Katalog.plus! verzeichnet. Erstmals werden die Metadaten über eine OAI-Schnittstelle offen bereitgestellt. Auf diesem Wege sind die Zeitschriftentitel- und Aufsatzmetadaten bereits in der Bielefeld Academic Search Engine (BASE) und im Zentralen Verzeichnis digitalisierter Drucke (zvdd) nachgewiesen, wodurch die Integration der Daten in weitere Verzeichnisse und Sammlungen (Scientific Commons, Virtuelle Fachbibliotheken) ermöglicht wird.