Die UB berät zur Vermeidung von „Predatory Publisher“ – Nutzen Sie unser Beratungsangebot zum Open-Access-Publizieren!

In der aktuellen Tagespresse (z. B. tagesschau.de oder ZEIT ONLINE) sind derzeit nach Recherchen von NDR, WDR und dem „SZ Magazin“ Berichte über „Fake Science“, scheinwissenschaftliche Zeitschriften und „Raubverlage“ zu lesen. Bibliotheken sind diese Probleme bekannt.

Im Rahmen des Beratungsangebots der UB Bielefeld zum Open-Access-Publizieren bieten wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Bewerten von zweifelhaften Angeboten und der Auswahl geeigneter Fachzeitschriften Hilfestellung an.
Schreiben Sie uns bei Fragen zum Thema gerne eine eMail an publikationsdienste.ub@uni-bielefeld.de.

Zur Einschätzung fragwürdiger Angebote empfehlen wir die Webseite „Think – Check – Submit“. Alternativ können Sie sich gern auch an die Bibliothek wenden (persönlich oder per E-Mail). Wir beraten Sie gern hinsichtlich folgender Aspekte:

  • Ist eine Zeitschrift in einschlägigen Datenbanken verzeichnet?
    Für Open Access Zeitschriften ist dies beispielsweise das Directory of Open Access Journals (DOAJ).
  • Wie ist die Aufmachung des Webauftritts des Verlages oder der Zeitschrift? z. B. Ist der Herausgeber deutlich angegeben?
  • Welche Inhalte wurden bisher in einem Publikationsorgan publiziert?
  • Wie ist die Aufmachung von Call for Papers für Konferenzen und wissenschaftliche Zeitschriften?

Diese Aspekte können Anhaltspunkte für fehlende Qualitätssicherungsprozesse und sog. „Fake Journals“ sein. Die Bewertung kann jedoch immer nur vor dem Hintergrund vieler Kriterien erfolgen. Trifft einer der genannten Punkte zu, lohnt sich ein kritischer Blick, bei dem wir gerne unterstützen.

Wir freuen uns über Ihre Anfragen an publikationsdienste.ub@uni-bielefeld.de.
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DEAL-Verhandlungen mit Elsevier vorerst unterbrochen – Aufsatzlieferdienst für Universitätsangehörige

Wegen der nach wie vor überhöhten Forderungen des Verlags Elsevier war ein vorläufiger Abbruch der Verhandlungen des Projekts DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit dem Verlag unumgänglich, nachdem am 03.07.2018 erneut ein Verhandlungstermin mit Elsevier stattgefunden hatte. In diesem Termin sollte es zu einer grundsätzlichen Einigung über die finanziellen Rahmenbedingungen und den Leistungsumfang eines künftigen DEAL-Vertrags ab Mitte 2019 kommen. Leider hat sich aber herausgestellt, dass Elsevier weiterhin nicht dazu bereit ist, einen wissenschaftsadäquaten Leistungsumfang unter den Grundsätzen des Open Access anzubieten, der nachhaltig finanzierbar ist.

Weitere Informationen zu den Verhandlungen mit Elsevier finden sich in der Pressemeldung der HRK.

Weitere Informationen zum Projekt DEAL und zu den Verhandlungszielen:

https://www.projekt-deal.de

Mehr als 200 Einrichtungen hatten zur Unterstützung der DEAL-Verhandlungen bereits bis zum Jahresende 2017 ihre Verträge mit Elsevier gekündigt. Der Zugriff auf die Zeitschriften, der trotz des vertragslosen Zustands unaufgefordert durch Elsevier bis Ende Juni 2018 bereitgestellt wurde, wird durch den Verlag nicht mehr aufrechterhalten.
Die Universitätsbibliothek Bielefeld hatte 70 Zeitschriften des Verlags Elsevier aus verschiedenen Fachdisziplinen im Online-Zugriff lizenziert. Der Zugang zu den dauerhaften Archivrechten besteht weiterhin wie gewohnt. Eine Übersicht der betroffenen Zeitschriften und die Eingabemaske für den Bestellauftrag finden Sie hier:

http://ub.unibi.de/dok2017/

Zur adäquaten Versorgung mit Elsevier-Aufsätzen hat die Universitätsbibliothek für Universitätsangehörige einen kostenlosen zentralen Aufsatzlieferdienst für die Jahrgänge 2017 und 2018 eingerichtet. Die Universitätsbibliothek sichert eine rasche und unkomplizierte Bearbeitung der Bestellungen zu.

Für Fragen zum Thema DEAL wenden Sie sich bitte an die Leiterin der Universitätsbibliothek, Frau Barbara Knorn (barbara.knorn@uni-bielefeld.de), für Fragen zur Fernleihe an zl.ub@uni-bielefeld.de.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

WLAN-Netzwerk BI-free auf dem Campus verfügbar

In der Universität – und damit auch in den Räumen der Bibliothek – ist jetzt auch das freie WLAN BI-free der Stadt Bielefeld verfügbar. In Zusammenarbeit mit der BITel wird dies auf den Zugangspunkten der Universität ausgestrahlt. Die Verbindungen zu BI-free werden nach einer Stunde automatisch getrennt, danach kann man sich aber neu verbinden.

Weitere Informationen und Anleitungen:
Freies WLAN in Bielefeld

Pressemeldung der Universität Bielefeld:
Zugang zum freien WLAN in Bielefeld erweitert

Start des Pilotprojektes OPEN Library Politikwissenschaft

Der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE, der Verlag transcript, der Fachinformationsdienst (FID) Politikwissenschaft an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie Knowledge Unlatched starten heute ein Projekt, das es Politkwissenschaftler_innen ermöglicht, ihre Bücher direkt im Open Access zu veröffentlichen.

Ziel des gemeinsamen Projekts ist die Entwicklung eines für Verlag und Bibliotheken gleichermaßen tragbaren, transparenten und ökonomisch nachhaltigen Open-Access-E-Book-Geschäftsmodells. Die Literaturerwerbungsmittel der Bibliotheken fließen damit anteilig statt in den Erwerb kostenpflichtiger E-Books für eine einzelne Bibliothek in die Finanzierung der freien Verfügbarkeit für alle.

Open Access verfolgt das Ziel, die Chancen der Digitalisierung für Autor_innen, Verlage und Bibliotheken gleichermaßen zu nutzen. Mit Hilfe von nachhaltigen und transparenten Angeboten seitens der Verlage sowie der finanziellen Beteiligung durch Bibliotheken ergeben sich für alle Akteure neue Möglichkeiten zur Positionierung im wissenschaftlichen Publikationssystem.

Das Modell bringt im Vergleich zur gängigen Praxis der Lizenzierung von E-Books u. a. folgende Vorteile mit sich:

  • Lizenzkosten für E-Books entfallen, Finanzierung durch Umschichtung im Etat möglich
  • Keine Einschränkungen für die Nutzung der Inhalte
  • Sichtbarkeit der mitfinanzierenden Einrichtungen durch Sponsoring
  • Verankerung des FID und der Bibliothek im fachbezogenen Open-Access-Publikationsprozess

Interessiert?

Weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten für Bibliotheken, die Open Access unterstützen möchten, finden Sie auf den Webseiten des Kontaktpunkts unter: http://oa2020-de.org/pages/pilotprojekte
auf den Webseiten des transcript-Verlages: https://www.transcript-verlag.de/open-access-politikwissenschaft
und bei Knowledge Unlatched: http://knowledgeunlatched.org/political-science/

Über den Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE

Strategisches Ziel des Nationalen Open-Access-Kontaktpunkts OA2020-DE ist das Schaffen von Voraussetzungen für die großflächige Open-Access-Transformation in Übereinstimmung mit der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Dazu entwickelt OA2020-DE unter anderem neue, kooperative Open-Access-Geschäftsmodelle.

Weitere Informationen über den Kontaktpunkt unter http://oa2020-de.org/pages/ziele/.

Lernort.plus! (UHG, Bauteil U0) am 11.6. von 12-19 Uhr geschlossen

Wegen einer internen Veranstaltung sind der Lernort.plus! und die öffentlichen PC-Arbeitsplätze im Informationszentrum (UHG, Bauteil U0) am Montag, dem 11.6.2018, von 12.00-19.00 Uhr für die Benutzung gesperrt.

Bitte weichen Sie in der genannten Zeit auf andere Bibliotheksbereiche aus. Wir danken für Ihr Verständnis.

Die Auskunft im Informationszentrum und der Sonderlesesaal (UHG, Bauteil U0) sind am 11.6. regulär geöffnet.