Erhöhte Temperaturen in Bibliothek und Hörsälen möglich

Rückkühlung des Kältewerks muss gereinigt werden

In den kommenden Wochen kann es zu erhöhten Temperaturen in Bibliothek und Hörsälen kommen. Die Temperatur dieser Räume wird durch das Kältewerk reguliert, welches sich in einem externen Gebäude an der Erfahrung befindet. In dem Kühlwasser, welches über die Verdunstungskühler auf dem Dach des Kältewerks verdunstet, sind nun Bakterien (Legionellen) festgestellt worden. Die Rückkühlung muss deshalb gereinigt werden. Es besteht keine akute Gesundheitsgefahr.

Das Kältewerk wird abgeschaltet und durch eine mobile Kälteanlage ersetzt, um eine mögliche Gefahr zu vermeiden. Die mobile Anlage ist nicht in der Lage, alle Bereiche der Universität ausreichend mit Kühlwasser zu versorgen. Wie stark die Auswirkungen in der Bibliothek und in den Hörsälen spürbar sind, ist auch abhängig von der Wetterlage. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich mehrere Wochen dauern.

Die Universität prüft das Kühlwasser des Kältewerks monatlich; gesetzlich vorgegeben ist vierteljährlich. Bei dieser Untersuchung ist jetzt eine Belastung mit Legionellen festgestellt worden. Das Leitungswasser ist nicht belastet. Auch die Raumlüftungsanlagen sind nicht betroffen. Das Umweltamt der Stadt Bielefeld war vor Ort und hat keine akute Gesundheitsgefahr festgestellt. Auch das Gesundheitsamt ist informiert.
Das Kältewerk befindet sich von der Universität kommend jenseits der Straße Erfahrung, gegenüber vom Parkhaus 3.

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