{"id":13939,"date":"2025-09-01T12:24:15","date_gmt":"2025-09-01T10:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/?p=13939"},"modified":"2025-11-06T15:12:46","modified_gmt":"2025-11-06T14:12:46","slug":"weiter-wissen-mit-uns-kulturelles-erbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/?p=13939","title":{"rendered":"Weiter Wissen. Mit uns! &#8211; Kulturelles Erbe"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Rahmen der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/?p=13529\" target=\"_blank\">bundesweiten Initiative WEITER WISSEN<\/a> \u2013 initiiert vom Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv) und verschiedenen wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland \u2013 stellen wir die im Fokus stehenden Themen <strong>Kulturelles Erbe<\/strong>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/?p=13716\" target=\"_blank\">Open Access<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/?p=13879\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/?p=13879\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Forschungsdatenmanagement<\/a>, Lernorte sowie Forschung und Entwicklung, die einige der zentralen Aufgaben von wissenschaftlichen Bibliotheken ausmachen, hier im Blog vor und zeigen, wie sie von unserer Bibliothek umgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13940\" srcset=\"https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.ub.uni-bielefeld.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Kachelgrafik_Kulturelles-Erbe.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Kulturelles Erbe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kulturelles Erbe umfasst die Gesamtheit der kulturellen Werte und Traditionen, die von einer Gesellschaft \u00fcber Generationen weitergegeben werden. Es beinhaltet sowohl materielle Objekte wie Schriften, Kunstwerke, historische Geb\u00e4ude und Artefakte als auch immaterielle Elemente wie Br\u00e4uche, Musik und m\u00fcndliche Traditionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie wird Kulturerbe an der Universit\u00e4tsbibliothek bewahrt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bibliotheken spielen eine wichtige Rolle bei der Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes. Wir tun dies durch Sammlung und Archivierung, Digitalisierung und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und tragen dadurch dazu bei, das kulturelle Erbe zu bewahren und zuk\u00fcnftigen Generationen zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Digitalen Sammlungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Die <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/collections\/klotz\/\">Kinder- und Jugendbuchsammlung Aiga Klotz<\/a> bildet mit knapp 12.000 B\u00e4nden einen charakteristischen Grundstock der Kinder- und Jugendliteratur des sp\u00e4ten 19. und der 1. H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts. Anfang 2016 von der Universit\u00e4t Bielefeld unter der Federf\u00fchrung von Frau Prof. Dr. Petra Josting, Fakult\u00e4t f\u00fcr Linguistik und Literaturwissenschaft, erworben, stellt die Sammlung eine epochale und inhaltliche Erg\u00e4nzung zum Sammel- und Forschungsschwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur dar. Die digitale Sammlung enth\u00e4lt neben urheberechtsfreien Werken auch vergriffene Werke, deren Urheberrechte zwar noch nicht erloschen, f\u00fcr welche aber keine Rechteinhaber mehr nachweisbar sind. Die Universit\u00e4tsbibliothek hat die Lizenzen f\u00fcr die dauerhafte digitale Pr\u00e4sentation dieser Werke erworben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Im Rahmen des von der NRW-Akademie der Wissenschaften und der K\u00fcnste gef\u00f6rderten Projekts &#8222;Niklas Luhmann &#8211; Theorie als Passion&#8220; wird der im Nachlass des Soziologen Niklas Luhmann (1927-1998) befindliche <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/collections\/zettelkasten\/\">Zettelkasten Niklas Luhmanns<\/a> digitalisiert. Der Zettelkasten mit insgesamt \u00fcber 90.000 handbeschriebenen Notizzetteln im DIN-A-6-Format besteht aus zwei Teilen: einer ersten Sammlung mit ca. 23.000 Zetteln, die zwischen 1952 und 1961 angelegt wurde, sowie einer zweiten, die zwischen 1961 und 1997 entstanden ist und ca. 67.000 Zettel umfasst. Der Zettelkasten dokumentiert die Theorieentwicklung Luhmanns auf eine einzigartige Weise, so dass man die Aufzeichnungen auch als seine intellektuelle Autobiographie verstehen kann.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Die Sammlung der <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/browse\/-\/1\/-\/DC:zeitschriftenderaufklrung\/\">Zeitschriften der Aufkl\u00e4rung<\/a> ist eine digitale Rekonstruktion der vollst\u00e4ndigen Korpora der gr\u00f6\u00dften Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften der deutschen Aufkl\u00e4rung und folgender Perioden. Die Auswahl der Zeitschriften beruht im wesentlichen auf ihrer Verzeichnung im &#8222;Index deutschsprachiger Zeitschriften 1750 &#8211; 1815&#8220; der Akademie der Wissenschaften zu G\u00f6ttingen. Die digitale Ver\u00f6ffentlichung dieser Zeitschriften im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Programms \u201eKulturelle \u00dcberlieferung\u201c gef\u00f6rderten Projekts \u201eRetrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum\u201c erm\u00f6glicht erstmals die vergleichende Forschung durch einen synoptischen Zugriff auf die deutschen Fachpublikationen aus der Periode der Aufkl\u00e4rung und nachfolgender Geistesstr\u00f6mungen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Die Sammlung <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/collections\/bildmediendigital\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/collections\/bildmediendigital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Geschichtsbilder im Wandel der Zeit<\/a> umfasst Digitalisate von Bildmedien, die im 19. und 20. Jahrhundert im Geschichtsunterricht und zum Teil in anderen F\u00e4chern eingesetzt worden sind. Die Medien stammen aus dem Deutschen Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus, der DDR und der BRD. Die Sammlung bewahrt didaktisches Material, das in seiner analogen Form, der Rollwandkarte, dem Rollwandbild und der Bildtafel, im Moment aus der historischen Bildung verschwindet. Das Material zeigt Situationen und Entwicklungen, zum Beispiel die Karten \u201eUSA-Werden einer Gro\u00dfmacht\u201c oder \u201eTausend Jahre Abendl\u00e4ndischer Geschichte\u201c, die Bilder \u201eGermanen als Nachbarn der R\u00f6mer\u201c oder \u201eSiedler str\u00f6men ins Preu\u00dfenland\u201c. Bestimmte Motive sind Kind ihrer Zeit, manche ziehen sich durch mehrere Zeitschichten, politische und didaktische Systeme hindurch. Der Vergleich verspricht interessante Einblicke in Geschichtsbilder im Wandel der Zeit. Ein kleiner Teil der digitalen Sammlung ist open access zug\u00e4nglich, der gr\u00f6\u00dfere Teil nur universit\u00e4tsintern.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Die <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/browse\/-\/1\/SORT_TITLE\/DC:digitaledrucke\/\">Werke aus dem Bestand<\/a> zeigen eine Auswahl von \u00e4lteren und teilweise seltenen Druckwerken des 15. bis beginnenden 20. Jahrhunderts aus dem Bestand der UB Bielefeld. Hier sind zum Beispiel Drucke bekannter Schriftsteller des 18. bis 20. Jahrhunderts wie Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke, Franz Kafka und William Shakespeare vorhanden. Aber auch alte Stadtrechtsordnungen aus dem 16. bis 17. Jahrhundert, Reisebeschreibungen und weitere Dokumente sind hier zu finden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Die <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/browse\/-\/1\/SORT_TITLE\/DC:autographensammlung\/\">Autographen-Sammlung<\/a> enth\u00e4lt \u00fcber 100 Briefe, Manuskripte, Postkarten und Gedichte namhafter Autoren des 18. bis 20. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum. Vertreten sind Autographen unter anderem von Gottfried Benn, Friedrich von Bodelschwingh, Bertolt Brecht, Joseph Freiherr von Eichendorff, Franz von Liszt, Theodor Fontane, Jacob Grimm, Arthur Schnitzler, Thomas Mann, Franz Werfel und Stefan Zweig.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Die <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/browse\/-\/1\/-\/DC:zipserdrucke\/\">Zipser Drucke<\/a> stammen aus dem Bestand der Lyzealbibliothek in K\u00e4smark und wurden u.a. mit Hilfe des Vereins zur Erforschung und F\u00f6rderung interkultureller Beziehungen in der Slowakei digitalisiert und zug\u00e4nglich gemacht. Die Digitalisate und der Katalog der Zipser Bibliotheken entstanden im Rahmen eines Projekts zur Geschichte und Kultur der Region Zips in Kooperation der Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld mit der Nationalbibliothek der Slowakei und anderen slowakischen Organisationen und Verb\u00e4nden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Beteiligung am Projekt \u201eCorpus Libri et Liberi\u201c (Colibri)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine digitale Sammlung deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur aus dem Zeitraum von 1801 bis 1914 aufzubauen ist das Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef\u00f6rderten Projekts <a href=\"https:\/\/ds.colibri-portal.eu\/index\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/ds.colibri-portal.eu\/index\/\">\u201eCorpus Libri et Liberi\u201c (Colibri)<\/a>, sinngem\u00e4\u00df Korpus Kinderb\u00fccher. Aus den Best\u00e4nden der Projekt- und Kooperationspartner &#8211; der Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld, der Staatsbibliothek zu Berlin \u2013 Preu\u00dfischer Kulturbesitz, der Universit\u00e4tsbibliothek der Technischen Universit\u00e4t Braunschweig sowie der Stiftung Internationale Jugendbibliothek M\u00fcnchen \u2013 wurden rund 15.000 B\u00fccher digitalisiert. Mittels Texterkennung entsteht ein Textkorpus, der es Forschenden erm\u00f6glichen soll, Analysen mit Methoden der Digital Humanities durchzuf\u00fchren. Damit kn\u00fcpft das Projekt einerseits an die von der DFG umfangreich gef\u00f6rderte Digitalisierungsstrategie f\u00fcr Drucke des 18. Jahrhunderts im Rahmen des \u201eVerzeichnisses der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts\u201c (VD 18) an und schlie\u00dft zugleich eine L\u00fccke zu den im Projekt \u201eEuropeana Collections 1914-1918\u2033 digitalisierten Kinder- und Jugendb\u00fcchern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Service: Digitalisierung on Demand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Monographische Werke bis zum Erscheinungsjahr 1994 aus dem Bestand der Universit\u00e4tsbibliothek k\u00f6nnen, sofern sie nicht mehr im Buchhandel lieferbar sind, digitalisiert werden. Die M\u00f6glichkeit <a href=\"https:\/\/www.uni-bielefeld.de\/ub\/library\/dod\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.uni-bielefeld.de\/ub\/library\/dod\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digitalisierungsvorschl\u00e4ge<\/a> an die Bibliothek zu schicken, ist im Bibliothekskatalog zu finden. Im Falle einer positiven Pr\u00fcfung der lizenzrechtlichen Fragen wird das Werk durch die Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld gescannt und anschlie\u00dfend in den <a href=\"http:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/\">Digitalen Sammlungen<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historischer Altbestand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Universit\u00e4tsbibliothek bewahrt auch einen kleinen historischen Altbestand, der \u00fcber 7.000 Druckwerke aus der Zeit vor 1800 umfasst. Dieser besonders sch\u00fctzenswerte Bestand, Briefe und die Autographen-Sammlung werden im <a href=\"https:\/\/www.uni-bielefeld.de\/ub\/library\/help\/resources\/#accordion-comp_00005d3e5324_0000000414_344e\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.uni-bielefeld.de\/ub\/library\/help\/resources\/#accordion-comp_00005d3e5324_0000000414_344e\">Rara-Magazin<\/a> aufbewahrt. Diese Werke k\u00f6nnen entweder \u00fcber den Katalog.plus! in den Sonderlesesaal bestellt und unter Aufsicht eingesehen werden oder sie wurden bereits digitalisiert und sind in den <a href=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/index\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/ds.ub.uni-bielefeld.de\/viewer\/index\/\">Digitalen Sammlungen<\/a> zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der bundesweiten Initiative WEITER WISSEN \u2013 initiiert vom Deutschen Bibliotheksverbands e.V. 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